10.März.1996
100 Jahre Arbeit mit der Jugend, für die Jugend. Die Jugend, der Garant für die Zukunft eines jeden Verbandes. Die Kyffhäuserjugend Besteht nun seit 100 Jahren als ein eigenständiger Jugendverband, immer eng verknüpft mit dem Kyffhäuserbund. In den 30 er Jahren hatte die Kyffhäuserjugend einen Mitgliederbestand von ca. 75.000 Jugendlichen und war somit einer der größten Jugendbewegungen. Es ging der Kyffhäuser - Jugend wie vielen anderen Vereinigungen, auch die Kyffhäuserjugend wurde im dritten Reich aufgelöst. Nach dem sich, nach Beendigung des zweiten Weltkrieges und dem Zerfall des dritten Reichs, der Altbund neu formieren konnte, erinnerten sich auch einige Kameraden wieder an den Jugendbund.
1958
war es dann soweit, der bestimmt noch einigen bekannte Kamerad Wieprecht
hat den DJBK - Landesverband - Süd
- Hann. Braunschweig erneut ins Leben gerufen. An diese Zeit erinnern nur noch
die Eintragungen in das Kassenbuch. Danach gehörten die
Jugendgruppen Bovenden, Weende und Bettmar zu den ersten wiedergegründeten
Gruppen im Landesverband. Im gleichen Jahr wurden noch Vorsfelde und Trögen erwähnt.
Im Wiedergründungsjahr hatte der Landesverband nun mehr 5 Jugendgruppen.
1959
gab es einen weiteren Aufwärtstrend, Beierstedt , Nordsteimke ,
Dedenhausen , Kästorf und Eschershausen gesellten
sich dazu. Somit ging der Landesverband mit 10
Kameradschaften in das Jahr. Der Bundes und Landesverbandsbeitrag betrug
0,05 DM.
1960
Der Landesverband bekam erstmals einen Zuschuss in Höhe von 93,30 DM für
die Anschaffung einer Schreibmaschine, die für 293,30 DM gekauft wurde. Die
erste Landesverbandstagung fand in Braunschweig im Lessinghof statt, die Kosten
beliefen sich auf 48,23 DM. Neue Gruppen kamen dazu : Reislingen, Bergfeld und
Werlaburgdorf.
1961 wurde Kamerad Wieprecht Bundesjugendführer wieder erscheinen neue Namen : Göttingen , Sebexen, Suterode, Verliehausen, Schoeningen und Gladebeck. Diese Jugendgruppen befinden sich heute nicht mehr in unseren Reihen. Um neue Jugendgruppen zu gründen wurde unter anderem der Raum Wolfsburg besucht. Die Besuche mussten mit dem Bus und der Bahn erfolgen. Es kann sich bestimmt ein jeder vorstellen was das für ein Zeitaufwand war.
1962
neue Jugendgruppen : Opperhausen und Gielde
1963
kamen die Gruppen Lüthorst, Heiningen, Boffzen und Moringen dazu.
1964
Franz - Josef Heese übernimmt vom Kameraden Wieprecht kommissarisch das
Amt des Landesjugendführers.
Als einziges Fahrzeug stand ein Moped zur Verfügung.
1965
neue Gruppen : Dassel , Woltorf und Hollenstedt.
1966
Landesverbandstagung in Northeim, der Kamerad Gerhardt Brandes wird
zum Landesjugendführer
gewählt. Kassenwart wird Kamerad
F.-J. Heese. Für die Rundschreiben wird ein Abzugsgerät angeschafft.
1967
Neuzugänge JK - Völkerode und Langelsheim.
1968
Es sind 10 Jahre vergangen, der Landesverband zählt ständig neue
Jugendgruppen in
diesem Jahr kommen Jerxheim und Sierße dazu. Doch es gibt auch Probleme,
der Unfall eines Kameraden aus Eschershausen belastet
den Landesverband sehr. Dies führt dazu, das ein Antrag an den
Bundesverband gestellt wird um für bessere Versicherungsbedingungen zu sorgen.
1969
wieder neue Jugendgruppen,
in diesem Fall Berel und Heere.
1970
LV - Tagung in Trögen , es wird eine schlechte Beteiligung an der Tagung
beklagt.
1971
Das Landesverbandsschießen findet in Wiedelah statt
1972
Es werden neue Wege gegangen, es wird ein erstes Landesverbandschießen
in der Gaststätte
„ Flora „ in Salzgitter Lebenstedt durchgeführt. Zur gleichen Zeit findet
die Landesverbandstagung
statt. Dieses Konzept sollte sich in der Zukunft bewähren.
1973
der Kamerad Graue nimmt an der Landesverbandstagung teil, er ist über
die gute Teilnahme sehr erfreut.
1974
musste erstmals ein Startgeld für die Sommerrunde erhoben werden .
Der Landesverband
hat erstmals die magische Grenze von
1000 Mitgliedern überschritten, genau 1019 Mitglieder.
1975
kam Düderode und Hattendorf dazu, der Kreisverband
Osterode führt mit der
Kameradschaft Hattorf ein Zeltlager durch, Leiter Kamerad Max Rothert. In
Gielde wird von Kamerad Rollwage ein Zeltlager durchgeführt. Kamerad Stapelfeld
wird stellv. LV - Vorsitzender
1976
auch die Winterrunde wird nach Salzgitter Lebenstedt, nach „ Flora „
verlegt. Die „ Flora „ wird zur Tradition und zu einem festen Bestandteil
der Landesverbandschießen. Der Vorstand wird durch die gewählten Beisitzer
erweitert. Somit konnte die Verantwortung und Arbeit
des Landesverbandes auf mehrere Schultern verteilt
werden. Der Landesverband zählt
mittlerweile 1356 Mitglieder. Hinter dieser Zahl verbirgt sich viel
Einsatz durch den LV -
Vorsitzenden G. Brandes u. seinem Kassierer F.J. Heese.
1977
am 11.04. LV - Tagung in Wolfenbüttel . am 05.06. LV - Tagung in SZ-
Lebenstedt „ Flora „
1978
LV - Tagung in SZ - Lebenstedt, es wird ein Ehrenrat gewählt. Die
Mannschaftsstärke beim
Schießen wird von 4 auf 3
Teilnehmer gesenkt.
1979
Die SG Wendeburg ist 15 Jahre alt
1980
am 25.01.1980 verstirbt der Zeltlagerbetreuer Kamerad Herbert Rollwage.
Das Landesverband
- Zeltlager findet wieder bei der
Bundeswehr in Oberohe statt, neue Jugendgruppen : JK - Emmerstedt ,
SG - Berka. Auf
der LV - Tagung in SZ - Lebenstedt wird die Satzung geändert, von nun an stehen
dem Landesvorsitzenden 2 Vertreter
zur Seite.
1981 Kamerad Dieter Brandes und Henning Caternberg werden stellv. LV - Vorsitzende. Da die unmenschliche Zonengrenze auch weiterhin von der Möglichkeit trennt, die Gründung der Kyffhäuserjugend am 18.Juni 1896 ( gleichzeitig wurde an diesem Tag das Kyffhäuserdenkmal eingeweiht ) am Denkmal zu feiern ,wird am 17.Juni 1981, anlässlich einer Feierstunde in Bad Sachsa / Harz auf dem Ravensberg ein Gedenkstein, als Zeichen der Verbundenheit zum Kyffhäuserdenkmal und als Zeichen der Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern auf der anderen Seite dieser Grenze, enthüllt. Das Kyffhäuserdenkmal ist ca. 40 Km vom Ort des Gedenksteins entfernt und kann bei klarem Wetter von dort gut gesehen werden. Der Landesverband erreicht seine höchste Mitgliederzahl im Dezember 1981 mit 1586 Mitglieder
1982
Henning Caternberg wird Landesverbandsvorsitzender, da die neuen
Vorsitzenden meist an den Leistungen
ihres Vorgängers gemessen werden, tritt er ein doch schweres Amt an.
Sein Vorgänger der Kamerad Gerhardt Brandes war halt ein
Vorbild, der
lange Jahre Vorsitzender, Fahrtenführer, Sportwart und Schießwart in einer
Person war und den Landesverband mit viel Arbeitseinsatz
prägte und zu der derzeitigen Stärke brachte. Stellv. LV - Vorsitzender
wird Kamerad Martin Nolte. Der
Landesverband hat mittlerweile 54 Jugendgruppen
1984
1. Betreuer - Zeltlager im Landesverband Süd - Hannover Braunschweig /
unter Leitung von
Kamerad H. Caternberg
1986
Landeszeltlager Hardegsen, Leitung Henning Caternberg
1987
A. Siegel wird Landesverbandsvorsitzender
Landeszeltlager Hardegsen unter Leitung von A. Siegel.
1988
Bundeszeltlager Hardegsen unter Leitung von Kurt Christian, sowie den
Kameraden Henning Caternberg, Achim Siegel und Franz Josef Heese der die Kasse
verwaltete.
1989
Ein ereignisreiches Jahr. Ein lang ersehnter Wunsch, an dessen Erfüllung
aber so schnell
keiner glaubte, ging in Erfüllung. Die Grenzen zur DDR öffneten sich.
Endlich konnten Familien wieder zusammen kommen. Das Kyffhäuserdenkmal war
nicht mehr unerreichbar. Die Machtverhältnisse in der Welt veränderten sich
sehr schnell.
1990
LV.- Zeltlager in Hardegsen erstmals konnten Zeltlagerteilnehmer das
Kyffhäuserdenkmal
besuchen.
1991
Große Umweltaktion in Belfort Frankreich,
mit einer Teilnahme an der Veranstaltung Soldat de France. Der
Landesverband nimmt den in Kelbra neu gegründeten Spielmannszug Tilleda in Betreuung
auf. Stellv. LV. - Vorsitzende W. Wöllke wird Beisitzer im
Bundesvorstand des DJBK.
1992
Bundeszeltlager in Schafstedt
- Landesverband Schleswig Holstein -
1993
LV.- Zeltlager in Kelbra
im - LV. - Sachsen Anhalt -
Der Landesverband wird Mitglied im Bundesverband.
A. Siegel gibt sein Amt als stellv. Bundesvorsitzender ab.
W. Wöllke gibt sein Amt als Beisitzer im Bundesvorstand ab.
Der LV. - Kassenwart F.J. Heese
wird Beisitzer im Bundesvorstand.
1994
LV - Schatzmeister Franz Josef Heese übergibt sein Amt an Eike Bock aus
Berel.
1995 LV.- Zeltlager in Heiningen. F.J. Heese wird stellv. Bundesvorsitzender
Nun ein kurzer Abriss über die Landesverbandsvorsitzenden, Stellvertreter, Kassenwart und Schießwarte seit Wiedergründung.
200. Franz Josef Heese wird Bundesschatzmeister.
2003 LV Schatzmeister Eike Bock übergibt sein Amt an seinen Sohn Martin Bock.
LV.-
Vorsitzende Valentin
Wieprecht
1958 bis
1964
6 Jahre
F.- J.
Heese
1964 bis
1966
2 Jahre
Gerhardt Brandes
1966 bis
1982
16 Jahre
Henning Caternberg
1982 bis
1987
5 Jahre
Achim Siegel
1987 bis
heute
16 Jahre
Ehrenvorsitzender
Gerhardt
Brandes
seit 1982 bis
heute 21
Jahre
stellv.
Vorsitzende Heinrich
Fischer
Uwe
Stapelfeld 1975
bis 1977
2 Jahre
Dieter
Brandes
1981 bis
1986
5 Jahre
Martin Nolte
1982 bis
1986
4 Jahre
Henning Caternberg
1987 bis
1991
4 Jahre
Wolfgang Wöllke
1986 bis
heute
17 Jahre
Achim Siegel
1986 bis
1987
1 Jahr
Michael Hann
1991 bis
2003
12 Jahre
LV
- Kassenwart Franz
Josef Heese
1966 bis
1994
28 Jahre
Eike
Bock
1994 bis
2003
9 Jahre
Martin
Bock
2003 bis heute
im Bundesvorstand vertreten durch:
Gerhardt Brandes 1968
bis 1982
Henning Caternberg
Achim Siegel
1991 bis
1993
stellv. Bundesvorsitzender
Wolfgang Wöllke
1991 bis
1993
Beisitzer
Franz Josef Heese
1993 bis
1995
Beisitzer
Franz Josef Heese ab 1995 bis 199. stellv. Bundesvorsitzender
Franz
Josef Heese ab
200. bis
heute Bundesschatzmeister
Referent
Sportschießen Gerhardt
Brandes
bis 1981
Karl - Heinz Meißner
1981
bis 1986
Helmut
Regenhardt
1987
bis 1992
Helmut Burgdorf ab 1992 bis
Dieter Eddigehausen bis 2002
Friedrich
Heitkamp ab
2002 bis heute
Ich bitte bei allen um Verständnis , das dieser
Rückblick manche Lücken aufweist. Es könnte noch einiges erwähnt werden z.B.
Die Theatergruppe in Gielde und der Computerclub in Berel, eins darf aber nicht zu kurz kommen, das ist unsere Jugend. Die
Jugend ist Vergangenheit und Zukunft
. Die Zukunft eines jeden Verbandes heißt Jugend. Darum sollten wir uns alle
bemühen die Jugendlichen zu unterstützen und zu fördern. Die heutige
Gesellschaft hat kaum noch Zeit, kaum Zeit für die Jugendlichen, Alten und
sozial Schwachen. Viele versuchen sich in der Anonymität zu verstecken. Die
Menschlichen Kontakte bleiben oftmals auf der Strecke, darum soll hier noch
einmal auf eine Stelle in unserer Satzung hingewiesen werden : Förderung
der Gemeinschaft des selbstlosen Dienstes für die Gemeinschaft,
insbesondere in Notfällen und im sozialen Bereich. Zusammenarbeit mit
anderen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland und Pflege der
Beziehungen zu ausländischen Jugendorganisationen gleicher Zielsetzung
zur Erhaltung der Freiheit und des Friedens In Europa.
Die Anforderungen an die Jugendverbände werden immer größer, die Jugend ist zum Teil überfordert und dafür müssen wir alle Verantwortung tragen, Verantwortung in dem wir mit der Jugend, für die Jugend eintreten. Wir müssen dafür sorgen, das die heutige Jugend eine Zukunft hat.
gez.
Wolfgang Wöllke
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