Geschichte DJBK LV SHB

100 Jahre Kyffhäuserjugend.

( Chronik  1958 - 1995 , stellv. LV - Vorsitzender W. Wöllke )

10.März.1996

100 Jahre Arbeit mit der Jugend, für die Jugend. Die Jugend, der Garant für die Zukunft eines jeden Verbandes. Die Kyffhäuserjugend Besteht nun seit 100 Jahren als ein eigenständiger Jugendverband, immer eng verknüpft mit dem Kyffhäuserbund. In den 30 er  Jahren hatte die Kyffhäuserjugend einen Mitgliederbestand von ca. 75.000 Jugendlichen und war somit einer der größten Jugendbewegungen. Es ging der  Kyffhäuser - Jugend wie vielen anderen Vereinigungen, auch die Kyffhäuserjugend wurde im dritten Reich aufgelöst. Nach dem sich, nach Beendigung des zweiten Weltkrieges und dem Zerfall des dritten Reichs, der Altbund neu formieren konnte, erinnerten sich auch einige Kameraden wieder an den Jugendbund.

1958 war es dann soweit, der bestimmt noch einigen bekannte Kamerad Wieprecht hat den DJBK - Landesverband  - Süd - Hann. Braunschweig erneut ins Leben gerufen. An diese Zeit erinnern nur noch die Eintragungen in das Kassenbuch. Danach gehörten die  Jugendgruppen Bovenden, Weende und Bettmar zu den ersten wiedergegründeten Gruppen im Landesverband. Im gleichen Jahr wurden noch Vorsfelde und Trögen erwähnt. Im Wiedergründungsjahr hatte der Landesverband nun mehr 5 Jugendgruppen.

 1959   gab es einen weiteren Aufwärtstrend, Beierstedt , Nordsteimke , Dedenhausen , Kästorf und Eschershausen  gesellten sich dazu. Somit ging der Landesverband mit 10  Kameradschaften in das Jahr. Der Bundes und Landesverbandsbeitrag betrug 0,05 DM.

1960   Der Landesverband bekam erstmals einen Zuschuss in Höhe von 93,30 DM für die Anschaffung einer Schreibmaschine, die für 293,30 DM gekauft wurde. Die erste Landesverbandstagung fand in Braunschweig im Lessinghof statt, die Kosten beliefen sich auf 48,23 DM. Neue Gruppen kamen dazu : Reislingen, Bergfeld und Werlaburgdorf.

1961   wurde Kamerad Wieprecht Bundesjugendführer wieder erscheinen neue Namen : Göttingen , Sebexen, Suterode, Verliehausen,  Schoeningen und Gladebeck.  Diese Jugendgruppen befinden sich heute nicht mehr in  unseren Reihen. Um neue Jugendgruppen zu gründen wurde unter anderem der Raum Wolfsburg besucht. Die Besuche mussten mit dem Bus und der Bahn erfolgen. Es kann sich bestimmt ein jeder vorstellen was das für ein Zeitaufwand war.  

1962   neue Jugendgruppen : Opperhausen und Gielde

1963   kamen die Gruppen Lüthorst, Heiningen, Boffzen und Moringen dazu. In diesem Jahr fand auch wieder eine LV - Tagung statt, diesmal in Salzgitter Bad. Wichtigster Punkt, eine Beitragserhöhung um 0,05 DM, die auch angenommen wurde. Die  Kosten für diese Tagung betrugen 262,15DM.

1964   Franz - Josef  Heese übernimmt vom Kameraden Wieprecht kommissarisch das Amt des        Landesjugendführers. Als einziges Fahrzeug stand ein Moped zur Verfügung. Neue J. - Gruppen : Friedland, Drüber/Buensen, Hoitlingen, Othfresen/Heißum , Wiedelah,  Wenzen und Wendeburg/Harvesse.

1965   neue Gruppen : Dassel , Woltorf und Hollenstedt. Die LV - Tagung findet in Eschershausen statt.  Die JK - Eschershausen , Moringen und Boffzen treffen sich zum Zeltlager mit Radfahrten und Karl Mai Spielen. Die Gruppe um        den Kameraden Neumann war zu dieser Zeit die stärkste im Landesverband. 

1966       Landesverbandstagung in Northeim, der Kamerad Gerhardt Brandes wird zum        Landesjugendführer gewählt. Kassenwart wird  Kamerad  F.-J. Heese. Für die  Rundschreiben wird ein Abzugsgerät angeschafft.

1967 Neuzugänge JK - Völkerode und Langelsheim. Die LV - Tagung war in Werlaburgdorf . Kamerad Geermann wird zum Jugendschießwart gewählt und vergrößert so den Vorstand auf  3 Personen.

1968   Es sind 10 Jahre vergangen, der Landesverband zählt ständig neue Jugendgruppen in        diesem Jahr kommen Jerxheim und Sierße dazu. Doch es gibt auch Probleme, der Unfall eines Kameraden aus Eschershausen belastet  den Landesverband sehr. Dies führt dazu, das ein Antrag an den Bundesverband gestellt wird um für bessere Versicherungsbedingungen zu sorgen.

1969   wieder  neue Jugendgruppen, in diesem Fall Berel und Heere.

1970   LV - Tagung in Trögen , es wird eine schlechte Beteiligung an der Tagung beklagt.

1971   Das Landesverbandsschießen findet in Wiedelah statt

1972   Es werden neue Wege gegangen, es wird ein erstes Landesverbandschießen in der        Gaststätte „ Flora „ in Salzgitter Lebenstedt durchgeführt. Zur gleichen Zeit findet die        Landesverbandstagung statt. Dieses Konzept sollte sich in der Zukunft bewähren.

1973   der Kamerad Graue nimmt an der Landesverbandstagung teil, er ist über die gute Teilnahme sehr erfreut.

1974   musste erstmals ein Startgeld für die Sommerrunde erhoben werden .  Der Landesverband        hat erstmals die magische Grenze von  1000 Mitgliedern überschritten, genau 1019 Mitglieder.

1975   kam Düderode und Hattendorf dazu, der Kreisverband  Osterode führt mit der             Kameradschaft Hattorf ein Zeltlager durch, Leiter Kamerad Max Rothert. In Gielde wird von Kamerad Rollwage ein Zeltlager durchgeführt. Kamerad Stapelfeld wird stellv. LV - Vorsitzender

1976   auch die Winterrunde wird nach Salzgitter Lebenstedt, nach „ Flora „ verlegt. Die „ Flora „ wird zur Tradition und zu einem festen Bestandteil der Landesverbandschießen. Der Vorstand wird durch die gewählten Beisitzer erweitert. Somit konnte die Verantwortung und Arbeit des Landesverbandes auf mehrere Schultern verteilt  werden. Der  Landesverband zählt mittlerweile 1356 Mitglieder. Hinter dieser Zahl verbirgt sich viel  Einsatz  durch den LV - Vorsitzenden G. Brandes u. seinem Kassierer F.J. Heese. 

1977   am 11.04. LV - Tagung in Wolfenbüttel . am 05.06. LV - Tagung in SZ- Lebenstedt „ Flora „ Der Fanfarenzug Völkenrode - Bortfeld besteht 10 Jahre. 

1978   LV - Tagung in SZ - Lebenstedt, es wird ein Ehrenrat gewählt. Die Mannschaftsstärke beim        Schießen wird von 4  auf 3  Teilnehmer gesenkt.

1979   Die SG Wendeburg ist 15 Jahre alt

1980   am 25.01.1980  verstirbt der Zeltlagerbetreuer Kamerad Herbert Rollwage. Das        Landesverband - Zeltlager findet  wieder bei der Bundeswehr in Oberohe statt,  neue        Jugendgruppen : JK - Emmerstedt , SG  -  Berka. Auf der LV - Tagung in SZ - Lebenstedt wird die Satzung geändert, von nun an stehen dem Landesvorsitzenden  2 Vertreter zur Seite.

1981  Kamerad Dieter Brandes und Henning Caternberg werden stellv. LV - Vorsitzende. Da die unmenschliche Zonengrenze auch weiterhin von der Möglichkeit trennt, die Gründung der Kyffhäuserjugend am 18.Juni 1896 ( gleichzeitig wurde an diesem Tag das Kyffhäuserdenkmal             eingeweiht ) am Denkmal zu feiern ,wird am 17.Juni 1981, anlässlich einer Feierstunde in Bad Sachsa / Harz  auf dem Ravensberg ein Gedenkstein, als Zeichen der Verbundenheit zum Kyffhäuserdenkmal und als Zeichen der  Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern auf der anderen Seite dieser           Grenze, enthüllt. Das Kyffhäuserdenkmal ist ca. 40 Km vom Ort des Gedenksteins entfernt und kann bei klarem Wetter von dort gut gesehen werden.  Der Landesverband erreicht seine höchste Mitgliederzahl im Dezember 1981  mit 1586  Mitglieder 

1982 Henning Caternberg wird Landesverbandsvorsitzender, da die neuen Vorsitzenden meist  an den Leistungen ihres Vorgängers gemessen werden, tritt er ein doch schweres Amt an.  Sein Vorgänger der Kamerad Gerhardt Brandes war halt ein Vorbild, der lange Jahre Vorsitzender, Fahrtenführer, Sportwart und Schießwart in einer Person war und den Landesverband mit viel Arbeitseinsatz  prägte und zu der derzeitigen Stärke brachte. Stellv. LV - Vorsitzender wird Kamerad Martin Nolte.  Der Landesverband hat mittlerweile 54 Jugendgruppen

1984   1. Betreuer - Zeltlager im Landesverband Süd - Hannover Braunschweig / unter Leitung von             Kamerad H. Caternberg   

1986  Landeszeltlager Hardegsen, Leitung Henning Caternberg

1987   A. Siegel wird Landesverbandsvorsitzender 
 
Landeszeltlager Hardegsen unter Leitung von A. Siegel.

1988  Bundeszeltlager Hardegsen unter Leitung von Kurt Christian, sowie den Kameraden Henning Caternberg, Achim Siegel und Franz Josef Heese der die Kasse verwaltete.

1989   Ein ereignisreiches Jahr. Ein lang ersehnter Wunsch, an dessen Erfüllung aber so schnell        keiner glaubte, ging in Erfüllung. Die Grenzen zur DDR öffneten sich. Endlich konnten Familien wieder zusammen kommen. Das Kyffhäuserdenkmal war nicht mehr unerreichbar. Die Machtverhältnisse in der Welt veränderten sich sehr schnell. 

1990   LV.- Zeltlager in Hardegsen erstmals konnten Zeltlagerteilnehmer das Kyffhäuserdenkmal        besuchen.

1991   Große Umweltaktion in Belfort  Frankreich, mit einer Teilnahme an der Veranstaltung Soldat de France. Der Landesverband nimmt  den in Kelbra  neu gegründeten Spielmannszug Tilleda in        Betreuung  auf. Stellv. LV. - Vorsitzende W. Wöllke wird Beisitzer im Bundesvorstand des DJBK.

1992  Bundeszeltlager in Schafstedt   - Landesverband Schleswig Holstein -

1993   LV.- Zeltlager in Kelbra    im  - LV. - Sachsen Anhalt - 
            Der Landesverband wird Mitglied im  Bundesverband.
            A. Siegel gibt sein Amt als stellv. Bundesvorsitzender ab.
            W. Wöllke gibt sein Amt als Beisitzer im Bundesvorstand ab. 
            Der LV. - Kassenwart F.J.  Heese wird Beisitzer im Bundesvorstand.

1994   LV - Schatzmeister Franz Josef Heese übergibt sein Amt an Eike Bock aus Berel.

1995   LV.- Zeltlager in Heiningen.   F.J.  Heese wird stellv.  Bundesvorsitzender

Nun ein kurzer Abriss über die Landesverbandsvorsitzenden, Stellvertreter, Kassenwart und Schießwarte seit Wiedergründung.   

200.  Franz Josef Heese wird Bundesschatzmeister.

2003 LV Schatzmeister Eike Bock übergibt sein Amt an seinen Sohn Martin Bock.  

LV.- Vorsitzende                  Valentin            Wieprecht      1958  bis       1964               6  Jahre

                                               F.- J.                Heese             1964   bis       1966               2  Jahre

                                               Gerhardt          Brandes         1966    bis       1982            16  Jahre

                                                Henning         Caternberg     1982    bis       1987               5  Jahre

                                                Achim             Siegel             1987   bis        heute            16  Jahre

 

Ehrenvorsitzender                Gerhardt           Brandes         seit 1982 bis heute             21 Jahre

 

stellv. Vorsitzende                Heinrich            Fischer          

                                               Uwe              Stapelfeld       1975  bis       1977               2  Jahre

                                               Dieter            Brandes         1981  bis       1986               5  Jahre

                                               Martin             Nolte              1982   bis       1986               4  Jahre

                                               Henning         Caternberg    1987  bis       1991               4  Jahre

                                               Wolfgang       Wöllke            1986  bis       heute             17  Jahre

                                               Achim             Siegel             1986   bis       1987              1  Jahr

                                               Michael          Hann               1991   bis       2003             12  Jahre

 

LV - Kassenwart                   Franz Josef   Heese            1966   bis       1994           28  Jahre

                                               Eike                Bock               1994   bis       2003             9  Jahre

                                               Martin             Bock               2003   bis       heute

                                               

im Bundesvorstand  vertreten durch:

                                               Gerhardt          Brandes       1968   bis       1982                                   

                                               Henning          Caternberg   

                                               Achim             Siegel             1991   bis       1993            stellv. Bundesvorsitzender

                                               Wolfgang       Wöllke            1991   bis       1993            Beisitzer

                                               Franz Josef   Heese             1993   bis       1995           Beisitzer

                                               Franz Josef   Heese       ab  1995   bis       199.           stellv. Bundesvorsitzender

                                               Franz Josef   Heese        ab 200.    bis       heute        Bundesschatzmeister

 

Referent Sportschießen      Gerhardt            Brandes                                 bis       1981

                                               Karl - Heinz       Meißner                 1981        bis       1986

                                               Helmut                Regenhardt         1987         bis       1992

                                               Helmut                Burgdorf         ab 1992         bis    

                                                Dieter                 Eddigehausen                     bis     2002

                                                Friedrich            Heitkamp       ab 2002        bis    heute                                            

Ich bitte bei allen um Verständnis , das dieser Rückblick manche Lücken aufweist. Es könnte noch einiges erwähnt werden z.B. Die Theatergruppe in Gielde und der Computerclub in Berel,  eins darf aber nicht zu kurz kommen, das ist unsere Jugend. Die Jugend ist Vergangenheit und  Zukunft . Die Zukunft eines jeden Verbandes heißt Jugend. Darum sollten wir uns alle bemühen die Jugendlichen zu unterstützen und zu fördern. Die heutige Gesellschaft hat kaum noch Zeit, kaum Zeit für die Jugendlichen, Alten und sozial Schwachen. Viele versuchen sich in der Anonymität zu verstecken. Die Menschlichen Kontakte bleiben oftmals auf der Strecke, darum soll hier noch einmal auf eine Stelle in unserer Satzung hingewiesen werden : Förderung der Gemeinschaft des selbstlosen Dienstes für die Gemeinschaft, insbesondere in  Notfällen und im sozialen Bereich. Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland und Pflege der Beziehungen zu ausländischen Jugendorganisationen gleicher Zielsetzung  zur Erhaltung der Freiheit und des Friedens In Europa.                    

Die Anforderungen an die Jugendverbände werden immer größer, die Jugend ist zum Teil überfordert und dafür müssen wir alle Verantwortung tragen, Verantwortung in dem wir mit der Jugend, für die Jugend eintreten. Wir müssen dafür sorgen, das die heutige Jugend eine Zukunft hat.

 gez.                 Wolfgang Wöllke

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